Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) führt ihre Jahrestagung 2009 im Rahmen der drinktec, der Weltmesse für Getränke- und Liquid-Food-Technologie, in München durch. Im Rahmen eines Galadinners werden auch die Beverage Innovation Awards 2009 vom britischen Fachmagazin Beverage Innovation (Zenith International Publishing) verliehen.
Bier und Grillen gehören zusammen
June 6, 2008
Grillzeit ist auch Bierzeit. Denn laut einer aktuellen Umfrage der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH gehört der Genuss eines erfrischenden Bieres beim Grillen für die meisten Deutschen einfach dazu.
Ernährungsbewusste Frauen wissen: Trinken ist wichtig, um tagsüber leistungsfähig zu bleiben, Falten vorzubeugen und Giftstoffe aus dem Körper zu spülen. Franziskaner Weissbier Alkoholfrei bietet neben der prickelnd-spritzigen Erfrischung und dem fruchtig-frischen Geschmack auch noch einen hohen Anteil an natürlichen Vitaminen und Spurenelementen.
Innovation auf dem Biermarkt: Beck’s Ice – das erste transparente Biermischgetränk der Welt
April 24, 2008
Beck’s Ice ist das erste transparente Biermischgetränk, das zu je 50 Prozent aus Bier und Erfrischungsgetränk besteht. Darüber hinaus setzt die absolut neuartige und unverwechselbare Geschmackskombination von spritziger Limette und Minze neue Akzente im Biermischsegment. Analog zu den anderen Biermischgetränken von Beck’s hat Beck’s Ice den vergleichsweise geringen Alkoholgehalt von 2,5 Prozent und bietet trotzdem das volle Geschmackserlebnis eines frischen Beck’s, abgerundet mit dem leicht fruchtigen Hauch von Limette und Minze.
Wer sich auf eine fruchtige Erfrischung freut, weil Äpfel, Pfirsiche oder Limetten auf dem Flaschenetikett abgebildet sind, wird häufig getäuscht. Denn viele Erfrischungsgetränke enthalten entgegen den Abbildungen keinen Fruchtsaft. Das ergab jetzt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg.
Von 20 untersuchten Erfrischungsgetränken wurde bei 13 mit Fruchtabbildungen und bei 7 mit Obstnamen geworben. Doch was sich fruchtig anhört oder so aussieht, stellte sich in den meisten Fällen als nicht echt heraus. Statt von richtigen Früchten stammt der Geschmack von Aromastoffen. Kein einziges der untersuchten Getränke kommt ohne Aromen aus, sogar die drei Bio-Produkte im Test verzichten nicht auf Aromatisierung. Bei 45 Prozent der getesteten Erfrischungsgetränke war überhaupt kein Fruchtsaft enthalten. Der Rest enthielt im besten Fall 5 Prozent, was maximal zwei Teelöffeln Fruchtsaft pro Glas entspricht.
„Die vermeintlich natürliche und fruchtige Erfrischung ist oft ein Gemisch aus Trinkwasser, Zahn schädigender Zitronensäure, Aromen und bis zu neun (!) Zusatzstoffen“, sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Die Verbraucher zahlen viel Geld für wenig Frucht und viel Chemie“, so Schwartau weiter. Die Zutaten kosten nur wenige Cent, Trinkwasser etwa 0,5 Cent pro Liter. Die Preise sind jedoch – im Gegensatz zum Inhalt – richtig saftig: Sie liegen zwischen 0,39 und 1,98 Euro pro Liter.
Rat der Verbraucherzentrale: Wer sich Mineralwasser oder Trinkwasser selbst mit richtigem Obstsaft mischt, hat nur einen Bruchteil der Kosten und muss keine Konservierungs-, Farb- oder Aromastoffe mittrinken. Die Verbraucherzentrale fordert von den Anbietern, auf die irreführende Abbildung oder Erwähnung von Früchten auf den Etiketten zu verzichten bzw. den Inhalt richtig zu bezeichnen (z.B. „mit Apfelgeschmack“). Für durstige Verbraucher hilft momentan nur der Blick aufs Kleingedruckte in der Zutatenliste.
Spanischer Roséwein passt gut zu Grillfleisch und Salaten
March 13, 2008
Kaum steigen die Temperaturen und die Sonne lässt sich blicken, beginnt auch in Deutschland wieder die Grillsaison – und damit die Zeit des Roséweins. Er bietet sich als idealer Begleiter sowohl zu Röstfleisch als auch zu Salaten an und begeistert mit seiner angenehmen Kombination aus Leichtigkeit und Frische.
Bis vor wenigen Jahren waren Roséweine noch verpönt und galten als eher minderwertige Sorte. Inzwischen haben sie sich sowohl bei Kennern als auch in der breiten Bevölkerung etabliert. Im vergangenen Jahr entfielen rund 13 Prozent des Weinkonsums auf Rosé, das sind 23 Prozent mehr als noch 2006. Dabei sind besonders spanische Roséweine erfolgreich. Sie konnten ihren Marktanteil von 2,7 auf 5,4 Prozent verdoppeln.
Sehr beliebt ist zum Beispiel der SOLAZ Rosado, den das spanische Traditionshaus OSBORNE im März 2005 auf den Markt gebracht hat. Die helle Beerenfrucht und sein frischer Charakter machen OSBORNE SOLAZ Rosado auch zu einem beliebten Aperitif und Begleiter von leichten warmen und kalten Speisen wie Reisgerichten oder Fleischplatten. Bei einer Temperatur von 8–10 °C kann dieser fruchtig-trockene, duftige Rosé sein Aroma optimal entfalten.
Was viele nicht wissen: Auch Roséweine werden aus Rotweintrauben gewonnen. Sie werden jedoch früher gelesen als die Trauben, die zur Produktion von Rotweinen verwendet werden. Daher ist auch der Alkoholgehalt von Roséweinen geringer. Seine charakteristische Farbe erhält der Rosé, wenn aus den jungen Trauben zunächst durch leichtes Pressen der Beeren die sogenannte Maische aus Traubenkernen, Schalen und Most entsteht. Dabei gilt: Je länger der Saft auf der Maische liegt, desto mehr Farbstoff nimmt er auf. Auf diese Weise bekommen Roséweine ihre unterschiedliche Färbung.
Für viele deutsche Biertrinker ist alkoholfreies Bier zu diversen Gelegenheiten eine gern gesehene Abwechslung. Dies hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Franziskaner Weissbier Alkoholfrei ergeben, bei der 2.500 Erwachsene nach den Gelegenheiten gefragt wurden, bei denen sie sich für ein alkoholfreies Bier entscheiden.
Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur das klassische Motiv Auto fahren Beweggrund ist, ein alkoholfreies Bier zu trinken. So gönnt sich fast jede zweite Frau (44,2 %) und jeder dritte Mann (37,3 %) ein alkoholfreies Bier, wenn sie noch arbeiten müssen. Und als geschmackvolle Alternative zu Mineralwasser wird es von fast der Hälfte der Frauen (42,8 %) und gut einem Viertel der Männer (27,5 %) geschätzt. Fast 40 Prozent der Frauen sind sogar der Meinung, dass alkoholfreies Bier genauso gut schmeckt wie alkoholhaltiges Bier. Diese Ansicht teilt knapp jeder fünfte Mann (18,3 %).
Als idealen Durstlöscher schätzt jede dritte Frau (36,2 %) und jeder fünfte Mann (20,8 %) alkoholfreies Bier. Fast genauso viele Frauen (35,4 %) und jeder dritte Mann (29,4 %) trinken es außerdem gern im Restaurant.
Quelle: Ipsos GmbH im Auftrag von Franziskaner Weissbier. Repräsentativumfrage unter 2.500 Personen über 18 Jahre in Deutschland. Mehrfachnennungen waren möglich.
Neue TASSIMO Maschine vorgestellt
January 25, 2008
Zum prominenten Café-Klatsch lud Bosch in das Cortiina in München ein. Der Anlass: Die exklusive Vorstellung des neuen Heißgetränkesystems TASSIMO von Bosch, das auf Knopfdruck blitzschnell nicht nur Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato oder Cappuccino zubereitet, sondern auch heiße Schokolade und Tee. Prominente Gäste am Kaffeetisch waren Schauspieler Erol Sander, Moderatorin Karen Webb, Designerin Claudia Effenberg, Moderatorin Alexandra Polzin und Szene-Kennerin Giulia Siegel. Sie plauderten über die eigenen Kaffee-Gewohnheiten und ihre liebsten Gäste beim privaten Kaffeeklatsch.
Laut aktueller Umfrage ist der Deutschen liebster prominenter Gast am Kaffeetisch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Erol Sander, selbst Kaffee-Experte aus Leidenschaft, trinkt Latte Macchiato mit doppeltem Espresso am liebsten mit Fußballprofis – und Ehefrau Carol. Die kompakte TASSIMO von Bosch klemmte er sich direkt unter den Arm: “Die schenke ich meiner Frau zum Geburtstag!”. Claudia Effenbergs Wunschgast am Kaffeetisch: FC Bayern-Manager Uli Hoeneß: “Dem würde ich gerne mal beweisen, dass ich nicht nur gut Kaffeekochen kann, sondern auch eine richtig gute Köchin bin”. Ehemann Stefan schätzt insbesondere ihr Rinderfilet, verriet die Designerin. Wenn DJane Giulia Siegel zum Kaffee einlädt, ist der Spaß vorprogrammiert. Sie verriet: “Zum Kaffeeklatsch gehören für mich meine liebsten Freundinnen und Prosecco”. Die Münchener Runde versorgte sie höchstpersönlich mit den gewünschten Heißgetränken.
Für alle Prominenten ist Kaffee Lebenselixier: Karen Webb geht morgens nicht ohne Kaffee aus dem Haus, und auch Moderatorin Alexandra Polzin braucht nach dem Aufstehen direkt die erste Tasse: “Ohne Kaffee bin ich morgens nicht einsatzfähig, erst nach drei Tassen kann ich einen geraden Satz sprechen.” Damit ihr Kaffeekonsum nicht maßlos wird, stellt sie im Laufe des Tages auf Tee um. “Praktisch, wenn ein Gerät beide Getränke aufbrühen kann!”, so Polzin.
Für Claudia Effenberg ist die TASSIMO von Bosch die ideale Familienlösung: “Meine Kinder lieben heiße Schokolade, mein Au-Pair trinkt Tee, mein Mann verlangt nach Milchkaffee, und ich brauch meinen Kaffee. Die TASSIMO ist wie ein kleines Café für Zuhause, da bekommt jeder auf Knopfdruck ganz unkompliziert das, was er am liebsten mag.”
Über die neue TASSIMO von Bosch
Mit der neuen TASSIMO von Bosch gibt es die besten Heißgetränke der Stadt jetzt vollautomatisch auf Knopfdruck in den eigenen vier Wänden. Neben Kaffeespezialitäten wie Espresso, Caffé Crema, Cappuccino, Latte Macchiato oder klassischem Filterkaffee werden auch aromatischer Tee oder feine heiße Schokolade blitzschnell frisch zubereitet. Längere Wartezeiten bis das Gerät aufgeheizt ist gehören jetzt der Vergangenheit an. Denn die TASSIMO von Bosch ist sofort nach Betätigung des Netzschalters einsatzbereit und garantiert somit den schnellen Genuss des gewünschten Heißgetränks. Aufgrund der neuartigen Heiztechnologie ist das Gerät sehr energieeffizient und findet als das kompakteste Gerät seiner Klasse auf kleinstem Raum Platz.
Die TASSIMO von Bosch ist ab Frühjahr im Handel erhältlich.
Natürlich viel trinken
January 22, 2008
Umfragen zeigen, dass etwa die Hälfte der Deutschen weniger als zwei Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen. Wer zu wenig trinkt, kann schnell Mangelerscheinungen erleiden, zu denen beispielsweise Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Krämpfe und schlaffe Haut gehören können. Die Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. greift diese Tatsachen auf, um eine breite Öffentlichkeit aufzuklären, wie wichtig es ist, ausreichend zu trinken und welche Möglichkeiten man hat, mit den richtigen Getränken auf den Geschmack zu kommen, um sein Tagespensum einzuhalten.
Wasser ist ein essentieller Baustein unseres Lebens. Der Mensch besteht zu etwa 2/3 aus Wasser. Unsere Körperzellen benötigen ein Leben lang genügend Wasser um richtig funktionieren zu können. Das Wasser dient vor allem dazu, Nährstoffe und andere wasserlösliche Substanzen im Körper zu transportieren und die Abbauprodukte des Stoffwechsels über den Harn auszuscheiden. Mit Hilfe von Wasser lässt sich auch die Körpertemperatur regeln. Vor allem im Gehirn, Blut, in der Leber und der Muskulatur macht sich ein Wassermangel rasch bemerkbar: Konzentration und Leistungsfähigkeit lassen nach.
Die Faustregel für einen Erwachsenen lautet, täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Viele Menschen beachten diese Regel nicht und vergessen das Trinken.
Richtiges Trinkverhalten sollte schon in der Jugend antrainiert werden. Denn zu wenig trinken kann schnell Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme oder Stoffwechselstörungen verursachen. Sogar die Haut kann unter einem Flüssigkeitsmangel leiden und kann faltig werden. Wer erst trinkt, wenn er durstig ist, hat meist schon ein Flüssigkeitsdefizit. Nur einen kleineren Teil unseres Flüssigkeitsbedarfes decken wir durch die Nahrung. Zusätzlich sollte deshalb ein erwachsener Mensch täglich 2 bis 3 Liter Flüssigkeit trinken. Dennoch halten sich zu wenig Menschen an diese Vorgabe. Oft fällt es schwer, nur mit Wasser sein tägliches Pensum zu erreichen.
Aber das Argument “Wasser schmeckt mir nicht”, kann nicht gelten. Denn es gibt schmackhafte und gesunde Alternativen. Herauszuheben ist der Fruchtsaft. Deutschland ist nach einer aktuellen TNS Emnid Umfrage weltweit das Fruchtsaftland Nr. 1. In keinem anderen Land sind Fruchtsaft & Co. so beliebt. Laut TNS Emnid trinken 25 Prozent der Befragten einmal pro Tag Fruchtsaft und 24 Prozent mehrmals in der Woche.
Aber nicht nur Saft, sondern auch durstlöschende Kombinationen aus Mineralwasser und Saft sind gute eine gute Wahl. Beispielsweise der natürliche Durstlöscher hohes C Naturelle des deutschland- und europaweiten Marktführers Eckes-Granini im Bereich Fruchtgetränke stellt als stilles Mineralwasser mit reinem Saft unter Verzicht auf künstliche Zusätze eine bemerkenswerte Alternative dar. Unter dem Moto “natürlich viel trinken” und in vorbildlicher Weise werden auf www.hohes-c.de/naturelle neben einem Trinktest, ein Trinkreminder und diverse Trinktipps angeboten.
Trinktipps für jeden Tag
- In Erinnerung bleiben: Ob am Arbeitsplatz, zu Hause oder in der Freizeit – haben Sie Ihr Getränk immer in greifbarer Nähe. So werden Sie daran erinnert, ausreichend zu trinken.
- Mehr Vielfalt: Sorgen Sie für Abwechslung bei den Getränken, um sich fürs Trinken zu motivieren.
- Trinktagebuch: Notieren Sie in einem Trinktagebuch, wie viel Sie täglich trinken und wie Sie sich fühlen. Sie werden merken: Ihr Wohlbefinden steigt, wenn Sie mehr trinken.
- Trinken Sie natürlich: Achten Sie bei dem, was Sie trinken darauf, dass Sie Ihrem Körper nicht zu viel Zucker, Süßstoffe oder künstliche Zusatzstoffe zuführen.
Hintergrund GGIP
Der satzungsgemäße Zweck der Gesellschaft für Gesundheit, Information und Prävention e.V. ist, die Bevölkerung zu informieren und über Gesundheitsfragen aufzuklären. Ziel ist es, die Gesundheitserhaltung zu fördern sowie über gesundheitsbewusstes und präventives Verhalten zu unterrichten. Durch die stete und nachhaltige Information über Gesundheits- und Präventionsthemen unter dem Leitgedanken “informiert gesünder leben” leistet die GGIP einen Beitrag zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit.
Schwierige Ertragslage bei Alkoholfreien Getränken
January 16, 2008
Die Hersteller von Alkoholfreien Getränken blicken nach einem durchwachsenen Jahr 2007 mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft. Nach einer Hochrechnung der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) hat im Jahr 2007 jeder Deutsche 294,3 Liter (2006: 297,1 Liter) Alkoholfreie Getränke (AFG) verzehrt. Damit wurde der langjährige Aufwärtstrend beim Getränkekonsum vorerst unterbrochen. Auch im Jahr 2008 steht die Branche angesichts der zunehmend angespannten Ertragslage vor großen Herausforderungen.
Im Vergleich zum vergangenen Jahr sank laut wafg der Pro-Kopf-Verbrauch bei den Alkoholfreien Getränken um 1,0 %. Nach vorläufigen Berechnungen trank im Jahr 2007 jeder Deutsche im Schnitt 117,2 Liter Erfrischungsgetränke (+1,6 % gegenüber 2006), 130,4 Liter Mineral- und Heilwässer (-2,9 %), 7,5 Liter Quell- und Tafelwässer (-1,3 %) sowie 39,2 Liter Säfte und Nektare (-1,6 %).
Ertragslage trotz Absatzzuwachs schlecht
Die wirtschaftliche Entwicklung im Markt Alkoholfreier Getränke von Januar bis November stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Nach einem vielversprechenden Jahresbeginn – gekrönt von einem ungewöhnlich warmen und trockenen April – machten sich im weiteren Jahresverlauf das schlechte Sommerwetter und fehlende Sondereffekte, wie bspw. die Fußball-WM 2006, deutlich bemerkbar. Der Gesamtabsatz Alkoholfreier Getränke im Handel stieg nur leicht um +1,1 % (Erfrischungsgetränke +3,9 %, Wässer +3,1 %, Fruchthaltige Getränke -11,3 %, Neue Segmente +5,1 %). Wie schon in den vergangenen Jahren entwickelten sich auch in 2007 die Umsätze jedoch deutlich schlechter. Insgesamt ist hier aufgrund der Verbraucherpräferenz für Discounter ein Rückgang um 0,9 % zu verzeichnen.
Bei den Erfrischungsgetränken konnten die Cola-Getränke spürbare Zuwächse erzielen (Absatz +7,2 %). Noch besser entwickelte sich mit +12,3 % der Absatz von Bittergetränken. Etwas schlechter als im Vorjahr verkauften sich mit -1,3 % hingegen die Limonaden.
Bei den Mineralwässern stieg der Absatz der Sorten ohne Kohlensäure um rund 13,0 % an. Der Verkauf von normal kohlensäurehaltigem Wasser war hingegen mit -6,3 % rückläufig. Insgesamt lag der Absatz von Mineral- und Heilwässern in 2007 über alle Lieferketten hinweg um 1,5 % unter dem Vorjahreswert.
Die Fruchtsäfte waren im letzten Jahr im Besonderen von gestiegenen Rohstoff- und Herstellungspreisen betroffen, was sich auch auf die Verkaufspreise auswirkte. Der Absatz sank dementsprechend deutlich (-10,6 %). Der Verkauf von Fruchtnektaren konnte hingegen im Vergleich zum Vorjahr mit +0,7 % nochmals leicht gesteigert werden.
wafg-Präsident Martin Möller zur Entwicklung der einzelnen Getränkesegmente: “Das letzte Jahr stellte die Erfrischungsgetränke-Industrie – nach einem dank Wetter- und WM-Effekten sehr guten Jahr 2006 – vor große Herausforderungen. Die überdurchschnittlich nassen Monate Juli und September ließen die Absatzzahlen im Sommer deutlich einbrechen. Auf dem Vormarsch sind weiterhin innovative Getränke, die neben dem Geschmackserlebnis auch einen gesundheitlichen Mehrwert in Form von Vitamin-, Mineral- oder anderen Wirkstoffzusätzen enthalten”, so Möller. “Auch hat sich der Bio-Trend in 2007 endgültig im AFG-Markt etabliert.”
Discount konsolidiert seine Vormachtstellung
Im letzten Jahr konnten die Discounter erneut ihren Marktanteil weiter ausbauen. Schon mehr als jeder zweite Liter wird in den Filialen von Aldi, Lidl, Netto und Co. verkauft. Im Zeitraum von Januar bis November stieg ihr Anteil an der im Handel verkauften AFG-Menge von 50,7 % im Jahr 2006 auf nunmehr 53,6 %.
Der Anteil der Discounter an der Verkaufsmenge von Erfrischungsgetränken stieg von 47,1 % auf 50,7 %. Bei den Wässern erfolgte ein Anstieg in ähnlicher Größenordnung von 43,8 % auf 48,4 %. Bei den Fruchthaltigen Getränken und den Neuen Segmenten liegt der Verkaufsanteil der Discounter nach wie vor deutlich über 60 %. Die Zuwächse bei den Discountern erfolgten größtenteils zu Lasten der Getränkefachmärkte, deren Marktanteil von 12,4 % in 2006 auf 10,5 % in 2007 zurückging. Aber auch die SB-Warenhäuser, Verbraucher- und Supermärkte (von 23,4 % auf 22,8 %) und die sonstigen Verkaufsstätten von 3,6 % auf 3,1 %) verloren Marktanteile. Der Anteil des traditionellen Lebensmitteleinzelhandels verblieb in 2007 mit 10,0 % auf dem Niveau des Vorjahres.
Durchschnittliche Verkaufspreise sinken erneut
Aufgrund des weiter zunehmenden Marktanteils der Discounter sind die durchschnittlichen Verkaufspreise von Alkoholfreien Getränken erneut gesunken. Mittlerweile beträgt der durchschnittliche Verkaufspreis noch 0,40 EUR pro Liter, nachdem 2001 noch 0,51 EUR zu veranschlagen waren. Diese Veränderung beruht jedoch nicht auf generellen Preisrückgängen, es werden lediglich vermehrt preisgünstige Getränke konsumiert.
Mehrwegquote unter 30 Prozent
Die Mehrwegquote bei Alkoholfreien Getränken ist seit Ende 2002 von 51,4 % auf nur noch 29,9 % Ende 2007 zurückgegangen. Insbesondere der Marktanteil von Mehrwegverpackungen aus Glas und PET sowie Kartonverpackungen ging deutlich zurück. Starke Zuwächse hingegen traten bei PET-Einwegverpackungen auf, deren Marktanteil mittlerweilebei 58,4 % liegt. Die Dose hingegen hat aufgrund des Einwegpfandes stark an Bedeutung verloren und spielt keine nennenswerte Rolle mehr.
Ausblick 2008
Die Hersteller Alkoholfreier Getränke blicken mit verhaltenem Optimismus in das neue Jahr. Steigende Preise für Rohstoffe, Energie und Logistik sowie die an Dynamik verlierende gesamtwirtschaftliche Entwicklung werden sich nachteilig auf die Geschäftsentwicklung auswirken.
Als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen im Markt setzt dieErfrischungsgetränke-Industrie in 2008 weiter auf innovative Produkte. Neue Geschmackskreationen und auch der Trend zur ressourcenschonenden Produktion und natürlichen, gesundheitsförderlichen Produkten werden nach Einschätzung der wafg auch in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld für Wachstum sorgen.